Aldemir und Koop verpassen Masters Sieg

Aldemir und Koop verpassen Masters Sieg

Beim vorletzten $10.000 NLHE der Turnierserie im PokerGO Studio wurden $850.000 an Preisgeldern ausgespielt (85 Entries). Mit Niko Koop und Koray Aldemir waren auch zwei deutsche Pros im Finale der letzten Sechs vertreten, für beide lief es aber nicht nach Wunsch. Aldemir, der Weltmeister von 2021, war short gestartet und schied direkt auf Platz sechs für $51.000 aus. Koop war mit dem zweitgrößten Stack gestartet, musste sich aber mit Platz vier und $85.000 begnügen.

Zu dritt erspielte sich Lichtenberger die Führung und hatte am Ende zweimal auch das berühmte ‚Quäntchen Glück‘, das ihm zum Turniersieg führte. Gegen Daniel Lazrus ($102.000) floppte er mit 3♠3♥ gegen 6♠6♣ die 3♣ zum Set. Im Heads-up gegen Brian Kim ($144.500) reichte mit A♥6♠ gegen A♠Q♠ die 6♦ am Turn zum Sieg und $204.000 Prämie.

Ein letztes Mal betrug das Buy-in bei Event #6 $10.000, diesmal gab es 95 Entries für einen $950.000-Preispool. Die deutschen Pros waren diesmal chancenlos und verpassten allesamt die 14 bezahlten Plätze. Klar dominiert wurde das Turnier von Orpen Kisacikoglu. Der 42-jährige Unternehmer und High Roller erreichte das Finale mit einem moderaten Vorsprung auf Chino Rheem, der zwei Tage zuvor Event #4 gewonnen hatte.

Kisacikoglu war bei den Bustouts von Ryan Riess, Stephen Chidwick und Samuel Laskowitz auf den Plätzen sieben bis fünf noch in der Zuschauerrolle. Danach schickte der Türke mit einem gewonnen Coinflip aber Chino Rheem ($95.000) auf Platz vier an die Rail und war nicht mehr zu stoppen. Zu dritt nahm er Justin Bonomo ($114.000) mit dem Nutflushdraw auseinander, führte danach Heads-up gegen den Briten Jack Hardcastle mit 14 zu 1 nach Chips. Das Duell dauerte auch nur eine Hand. Zwar war Hardcastle ($152.000) mit Q♣J♥ gegen 10♦6♥ Favorit, aber Kisacikoglu traf am Turn die 10♣ zum Sieg und $218.500 Prämie.

Im Rennen um das prestigeträchtige und mit $50.000 dotierte ‚Purple Jacket‘ der Poker Masters 2023 hat Chino Rheem mit 313 Punkten Platz zwei vor Ren Lin (299) übernommen. Andrew Lichtenbeger (266) ist Vierter. Klar in Führung liegt weiterhin der Litauer Vlada Tamasauskas mit 506 Punkten.

Author: Timothy Henderson